Biography

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Ein warmer, nobler Klang, ausgeprägte Musikalität und feine klangliche Gestaltung prägen das Spiel der Hamburger Bratschistin Antonia Louise Ohnimus. Seit September 2024 ist sie Mitglied der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und wirkt bereits seit 2022 regelmäßig an Produktionen der Wiener Staatsoper sowie bei Konzerten der Wiener Philharmoniker mit. Konzertreisen führen sie regelmäßig durch Europa, Asien und die USA unter der Leitung renommierter Dirigenten wie Zubin Mehta, Andris Nelsons, Riccardo Muti, Christian Thielemann, Klaus Mäkelä, Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Alain Altinoglu, Franz Welser-Möst, Yannick Nézet-Séguin, Lorenzo Viotti, Tugan Sokhiev, Jakub Hrůša, Philippe Jordan, Thomas Adès und Mirga Gražinytė-Tyla.
Weitere Orchestererfahrungen sammelt sie durch regelmäßige Aushilfstätigkeiten an der Bayerischen Staatsoper München (seit 2026), beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt (seit 2023) und als Solobratschistin im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg (seit 2026) sowie ebenfalls als Solobratschistin im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (2023). In der Saison 2023/24 war sie Mitglied der Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin. Bereits in ihrer Jugend spielte sie regelmäßig in verschiedenen Jugendorchestern, unter anderem im NDR Jugendsinfonieorchester (2017–2020). 2021 gewann sie das Probespiel für das Gustav Mahler Jugendorchester.
Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sich Antonia Ohnimus mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Im April 2025 trat sie als Mitglied des Ensembles „Wiener Philharmoniker – Das Quartett“ auf. Das Ensemble wurde als erstes rein weiblich besetztes Streichquartett der Wiener Philharmoniker zu einer Tournee nach Südkorea eingeladen und unternahm im Rahmen dessen eine Kammermusiktournee mit Konzerten unter anderem in der Lotte Concert Hall in Seoul, dem Ulsan Bukgu Culture & Arts Center, dem Gangbuk Culture & Arts Center, dem Haman Culture & Arts Center sowie der Gwacheon Citizen’s Hall.
Im Juli 2023 wurde sie zum „Møn Sommerkoncert-Festival“ in Dänemark eingeladen, wo sie neben verschiedenen Kammermusikbesetzungen auch solistisch sowie im Festival-Ensemble mitwirkte. 2022 wurde sie zur Teilnahme am Modul Streichorchester/Kammermusik der „Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker“ eingeladen. Von 2017 bis 2019 war sie Mitglied des „Concertino Ensembles“ unter der Leitung von Prof. Petru Munteanu und trat dort regelmäßig auch solistisch auf.
Als Solistin konzertierte Antonia Ohnimus unter anderem mit den Brandenburger Symphonikern und dem Hochschulorchester der Universität der Künste Berlin. Weitere solistische Auftritte führten sie mit dem Concertino Ensemble unter der Leitung von Prof. Petru Munteanu unter anderem zum “Festival Hohenloher Kultursommer” und nach Rostock sowie 2017 mit dem Studierendenorchester der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Zu ihren Wettbewerbserfolgen zählen zahlreiche Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben, darunter der 1. Preis beim “László Spezzaferri International Music Competition” in Verona sowie der 2. Preis beim “International Music Competition OPUS” in Krakau. Die Jury würdigte ihren Auftritt mit den Worten: „Brawo za muzykalność! Technikę! Charakter!; brawo, wiele pięknych emocji“ („Bravo für Ihre Musikalität! Ihre Technik! Ihren Ausdruck! – so viele wunderschöne Emotionen.“). Bereits in ihrer Jugend war sie mehrfache Preisträgerin beim Wettbewerb Jugend musiziert bis auf Bundesebene und erhielt mehrere Sonderpreise. Darüber hinaus wurde sie mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben sowie der Jugend Kammermusik Initiative Hamburg ausgezeichnet.
Antonia Ohnimus studiert seit Oktober 2022 im Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung Viola an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Hartmut Rohde, nachdem sie dort 2022 bereits ihren Bachelorabschluss in derselben Klasse erwarb. Ergänzend erhält sie seit 2021 regelmäßig Unterricht bei Univ. Prof. emer. Hans Peter Ochsenhofer (Wiener Philharmoniker, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) sowie seit 2022 bei Tobias Lea, Solobratschist der Wiener Philharmoniker. Seit 2018 nimmt sie im Rahmen ihres Studiums regelmäßig am Kammermusikunterricht bei Mitgliedern des Artemis Quartetts teil.
Ihren musikalischen Weg begann sie an der Violine bei Prof. Petru Munteanu in Hamburg, bei dem sie von 2005 bis 2016 Unterricht erhielt. 2016 wechselte sie zur Viola, deren warme Klangfarbe und besondere Ausdruckstiefe ihrem musikalischen Empfinden besonders entsprachen.
Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse bei Prof. Hans Peter Ochsenhofer (2021 bis 2026 jährlich im Rahmen der Meisterklasse Gutenstein), bei Prof. Hartmut Rohde (unter anderem beim Ljubljana Festival), Prof. Françoise Gneri (Solobratschistin der Opéra de Paris/Conservatoire de Paris), Prof. Sergey Malov (Zürcher Hochschule der Künste), Tobias Lea (Solobratschist der Wiener Philharmoniker), Prof. Michael Micker, Prof. Barbara Westphal (Musikhochschule Lübeck) sowie Prof. Erich Wolfgang Krüger (Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar). Zudem nahm sie von 2014 bis 2019 regelmäßig an den Meisterkursen Haus Marteau und Kloster Schöntal bei Prof. Petru Munteanu teil.
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Ein warmer, nobler Klang, ausgeprägte Musikalität und feine klangliche Gestaltung prägen das Spiel der Hamburger Bratschistin Antonia Ohnimus. Seit September 2024 ist sie Mitglied der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und wirkt bereits seit 2022 regelmäßig an Produktionen der Wiener Staatsoper sowie bei Konzerten der Wiener Philharmoniker mit. Konzertreisen führen sie regelmäßig durch Europa, Asien und die USA.
Weitere Orchestererfahrungen sammelt sie durch regelmäßige Aushilfstätigkeiten beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt (seit 2023) und der Bayerischen Staatsoper München (seit 2026) sowie als Solobratschistin im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg (seit 2026) und im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (2023). In der Saison 2023/24 war sie Mitglied der Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin.
Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sich Antonia Ohnimus mit großer Leidenschaft der Kammermusik. Im April 2025 trat sie als Mitglied des Ensembles “Wiener Philharmoniker – Das Quartett” auf. Das Ensemble wurde als erstes rein weiblich besetztes Streichquartett der Wiener Philharmoniker zu einer Tournee nach Südkorea eingeladen. Im Juli 2023 wurde sie zum „Møn Sommerkoncert-Festival“ in Dänemark eingeladen.
Als Solistin konzertierte Antonia Ohnimus unter anderem mit den Brandenburger Symphonikern, dem Concertino Ensemble und den Hochschulorchestern der Universität der Künste Berlin und Rostock. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler und nationaler Wettbewerbe, darunter der 1. Preis beim “László Spezzaferri International Music Competition” in Verona sowie der 2. Preis beim “International Music Competition OPUS” in Krakau.
Antonia Louise Ohnimus studiert im Masterstudiengang Künstlerische Ausbildung Viola an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Hartmut Rohde und erhält ergänzenden Unterricht bei Prof. Hans Peter Ochsenhofer und Tobias Lea (Solobratschist der Wiener Philharmoniker) sowie kammermusikalische Impulse vom Artemis Quartett im Rahmen ihres Studiums.
